Biografie

Sylvia Hostettler (*1965), lebt und arbeitet in Bern


1988-92 Ausbildung an der Schule für Gestaltung Bern, Fachklasse Keramik

Nach langjähriger Tätigkeit als bildende Künstlerin im Kerngebiet Plastik, ein Objekt entsteht aus dem anderen, entwickeln sich die Projekte immer mehr zu spartenüber-greifenden Installationen.

In einer Residenz im Jahre 2005 nimmt der fünfteilige Zyklus LANDSCHAFTEN seinen Anfang und manifestiert sich im ersten Kapitel, LUXFLABILIS, das auf Erkundungstouren durch die Wälder des Unterengadins während einem Aufenthaltsstipendium im Kulturhaus Nairs, Scuol, entstanden ist. Die Reise- und Wanderjahre führten seither durch die Schweizer Alpen, 2005-08, BERGWASSER; dank einem Reisestipendiums des Kantons Bern nach Island, 2007, INSELREISE; als artist-in-lab ins Centre intégratif de Génomique (CIG) der Universität Lausanne, 2008, LICHTREAKTION; in die Metropole Tokyo, 2009, NIEMANDESLAND.

Die Thematik des Unterwegsseins und somit Erfahrungen in und die Auseinandersetzung mit unbekanntem Terrain hat das Schaffen von Sylvia Hostettler verändert. Neben traditioneller Vorgehensweise mischen sich neue Medien in das ästhetisierte Werk. Aktuell ist der Bereich Video zur Fotografie und zur digitalen Bildbearbeitung dazu gekommen. Für dieses Vorhaben sucht sie unter anderem entdeckte Orte in den Schweizer Bergen erneut auf, sie begibt sich auf performative Wanderungen und philosophische Gedankengänge.
So auch für die aktuellste Werkgruppe, OKULAT, wofür sie als erstes in nächster Umgebung durch den Wald gestreift ist.

Seit 2003 bis 2013 war, ist und wird das ZMO (Zeit-Mass-Objekt), gebaut aus daumen-nagellangen Wachszellen, ein steter Begleiter sein.